Schlaf macht die halbe Arbeit
Die motorische Konsolidierung — das Festigen neu gelernter Bewegungen — passiert hauptsächlich im Schlaf. Wer nach einer Übungseinheit schläft, verbessert seine Leistung um 20–30 % gegenüber denen, die wach bleiben. Im Tiefschlaf spielt das Gehirn die Bewegungssequenzen durch, ohne dass der Körper sich rührt.
Praktisch heißt das: Eine kurze Einheit kurz vor dem Schlafen ist besonders wertvoll — wer abends fünfzehn Minuten übt, nutzt die ganze Nacht als Trainingszeit. Was es nicht heißt: Schlaf ersetzt keine Übung, er verstärkt sie. Wer nicht übt, hat nichts zu konsolidieren.