Was die Werkzeuge dabei übernehmen
Genau an diesen drei Prinzipien setzen die Übungstools an — nicht, indem sie zuschauen und erklären wie ein Video, sondern indem sie das gezielte Üben tragen. Man könnte es ein Boot Camp fürs Üben nennen: Didaktik (die sinnvolle Reihenfolge, was zuerst dran ist), Wiederholung (der gezielte Drill, der Muskelgedächtnis Bahn für Bahn anlegt) und langsames, sauberes Tempo (nicht als Schikane, sondern weil es die schnellste Route ist). Der Wechseltrainer nimmt einen einzelnen Wechsel heraus und zählt mit: Isolieren und Tempo-Kontrolle in einem. Der Griffbrett-Trainer lässt einzelne Töne gezielt finden, statt sie „irgendwie" zu suchen. Der Strumming Trainer legt ein Schlagmuster Schlag für Schlag an, im gehaltenen Tempo. Das ist der Teil, den ein Video nicht kann: Ein Video läuft weiter, ob man mitkommt oder nicht. Ein Werkzeug hält das Tempo, wartet und zeigt, wo man steht. Wer das Schlagen sicher beherrscht, baut im Strumming Composer eigene Muster — der Trainer drillt, der Composer baut.